Projekte · Fallstudie

Vom ersten Angebot bis zur Schlussrechnung.

Wie eine Unternehmensgruppe im Bau ihre Angebots-, Vertrags- und Rechnungsprozesse aller Tochtergesellschaften in einem System vereinheitlicht hat.

BrancheBau und Immobilien
Umsetzungrund neun Monate
AblösungBestandssysteme migriert
KernDokumentvorlagen, Abrechnung, E-Rechnung

So funktioniert es

Einmal erfasst, überall verwendet.

Im Verlauf eines Bauprojekts entstehen viele Dokumente. Die Daten dafür werden einmal erfasst und wandern mit.

  1. 01Kostenschätzung
  2. 02Angebot
  3. 03Vertrag
  4. 04Nachtrag
  5. 05Abschlagsrechnungen
  6. 06Schlussrechnung
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Kostenschätzung

Positionen werden einmal im Leistungsverzeichnis angelegt, auf Wunsch per GAEB-Import. Daraus entsteht die Kostenschätzung.

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Angebot

Aus der Kostenschätzung wird das Angebot. Die Positionen bleiben erhalten, die Vorlage ergänzt Auftraggeber und Projekt automatisch.

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Vertrag

Mit der Beauftragung wird das Angebot zum Vertrag, samt Zahlplan für die Abschläge.

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Nachtrag

Kommt eine Leistung hinzu, entsteht ein Nachtrag. Die Vertragssumme wächst mit, nichts wird doppelt erfasst.

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Abschlagsrechnungen

Zu jeder Rate des Zahlplans entsteht per Klick eine Abschlagsrechnung.

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Schlussrechnung

Die Schlussrechnung verrechnet alle gezahlten Abschläge. Sie entsteht als E-Rechnung und wird im DMS des Kunden abgelegt.

Scrollen Sie, um den nächsten Schritt zu sehen.

KostenschätzungAngebotVertragNachtrag N1AbschlagsrechnungenSchlussrechnungKS-2026-017ANG-2026-0142V-2026-0142zum Vertrag V-2026-0142SR-2026-0031
AuftraggeberWohnbau Nord GmbHProjektWohnquartier Lindenhof, Haus B

Leistungsverzeichnis

01Erdarbeiten84.200,00 €
02Rohbau612.500,00 €
03Dach und Abdichtung146.800,00 €
04Fenster und Türen98.400,00 €
N1Zusätzliche Kellerabdichtung23.600,00 €
Summe nettoAngebotssummeVertragssummeVertragssumme neu941.900,00 €941.900,00 € 965.500,00 €965.500,00 €

Abschlagsrechnungen

AR-2026-001Rate 1 · 30 %282.570,00 €
AR-2026-002Rate 2 · 30 %282.570,00 €
AR-2026-003Rate 3 · 30 %282.570,00 €
Gesamtleistung einschließlich Nachtrag N1965.500,00 €
abzüglich Abschlagsrechnungen 1 bis 3− 847.710,00 €
Restbetrag netto117.790,00 €

Zahlplan

Rate 410 %
E-Rechnung · ZUGFeRD✓ im DMS abgelegt

Illustration mit Beispieldaten. Firmen, Projekt und Beträge sind fiktiv.

Ausgangslage

Die Tochtergesellschaften eines Bauträgers arbeiteten jeweils mit eigenen Lösungen für Angebote, Verträge und Rechnungen. Dokumente sahen je nach Gesellschaft unterschiedlich aus, Daten mussten mehrfach gepflegt werden, und einen gemeinsamen Überblick über den kaufmännischen Stand der Projekte gab es nicht.

Dazu kam die E-Rechnung: Rechnungen sollten künftig im europäischen Standard entstehen, und das in jeder Gesellschaft.

Ziel

Ein gemeinsames System für alle Gesellschaften, das ein Bauprojekt kaufmännisch vollständig begleitet, ohne dass bestehende Angebote, Verträge und Rechnungen verloren gehen.

Vorgehen

Am Anfang standen mehrere Anforderungsworkshops mit dem Kunden: Welche Dokumente gibt es, welche Vertragsarten, wie rechnet jede Gesellschaft heute ab? So entstand ein gemeinsames Bild der Abläufe, bevor die erste Zeile Code geschrieben wurde.

Daraus haben wir das Konzept und die Architektur entwickelt und die Anwendung in Etappen umgesetzt, vom Leistungsverzeichnis über Angebot und Vertrag bis zur Abrechnung. Der Kunde konnte jede Etappe früh ausprobieren, sein Feedback floss direkt in die nächste ein. Am Ende standen die Migration der Bestandsdaten und der Umstieg.

Lösung

  • Mandantenfähig. Jede Gesellschaft arbeitet im selben System, mit eigenen Daten, eigenen Vorlagen und eigenem Erscheinungsbild.
  • Vorlagen-Editor. Der Kunde erstellt Dokumentvorlagen für jede Vertragsart und jeden Anwendungsfall selbst. Platzhalter werden beim Erstellen automatisch mit den Werten aus dem Projekt gefüllt.
  • Leistungsverzeichnisse im Branchenformat. Positionen lassen sich in den gängigen GAEB-Formaten importieren und exportieren, der Austausch mit Planern und Nachunternehmern bleibt wie gewohnt.

Migration

Neue Software ist nur so gut wie der Umstieg. Wir haben die Daten aus den bisherigen Systemen der Tochtergesellschaften analysiert, bereinigt und in das neue System überführt.

Bestehende Angebote, Verträge und Rechnungen stehen dort weiter zur Verfügung. Alle neuen Dokumente entstehen im neuen System.

Ergebnis

  • Ein System statt Insellösungen. Alle Gesellschaften arbeiten nach demselben Ablauf, die bisherigen Lösungen sind abgelöst.
  • Vorlagen pflegt die Fachabteilung selbst. Für neue Vertragsarten oder geänderte Texte ist keine Programmierung nötig.
  • Wachstum ohne neues System. Eine neue Gesellschaft wird als Mandant angelegt und arbeitet sofort mit.
  • Bereit für die E-Rechnung. Rechnungen entstehen nach der europäischen Norm EN 16931 und werden automatisch im Dokumentenmanagementsystem des Kunden abgelegt.

Technologien

ZUGFeRDGAEBJavaScriptNode.jsVue.jsAWS

Nächster Schritt

Wie viele Systeme brauchen Sie für ein Bauprojekt?

30 Minuten, unverbindlich. Wir hören zu, stellen Fragen und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.

Francesco Ryplewitz
Francesco RyplewitzGründer · Ihr Ansprechpartner